Als unsere Welt explodierte!

Im Winter 2020/2021 passierte etwas so undenkbares, derart unfassbares, dass es sich damals für uns, für Marion und mich so anfühlte, als würde die ganze Welt explodieren. Bis heute haben wir uns nicht erholt davon, und von den Folgen, die dieses Ereignis nach sich zog. Marion hat diese grenzenlose oder intrigante hasserfüllte Bosheit etwa ein Jahr später in einem sehr langen Brief an ihren Vater zur Sprache gebracht und Erklärungen eingefordert. Ich veröffentliche einen Ausschnitt des Briefes hier mit Marions Einverständnis, weil er das Erlebte auf den Punkt bringt und weils dazu ein sehr gelungener lebendiger Text ist. Lies im Schreiben an Engelbert Fangmayer

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Der sieht das eh nicht

Für mich, der ich seit meiner Geburt mit einer „Sinnesbehinderung“ lebe, ist es jedesmal schwer zu ertragen, wenn irgendwer ebendiese schamlos ausnützt. Wenn das aber durch die nächsten Angehörigen passiert, und zwar in einer Art und Weise, die dem „Behinderten“ alle Rechte, selbst die aufs „ich“ nimmt, und das noch in einer – harmlos ausgedrückt – bis zur Verhöhnung gesteigerten Hinterfotzigkeit, ist das für mich UNERTRÄGLICH. Ich fand das damals zum kotzen und finde es auch heute noch zum Kotzen.
Der Text war als „Denkanstoß“ und auf jeden fall auch in großer Wut an die Verantwortlichen appellierend geschrieben. Geändert an der Haltung der Familie gegenüber Menschen mit Behinderung (selbst den eigenen „schaßaugadn Familienmitgliedern“ gegenüber) hats leider nichts. Aber mach dir selbst ein Bild. Hier der  Text aus dem Juni 2017: „Der sieht das eh nicht“ weiterlesen

Mundhygiene

Du kennst einen Menschen dein ganzes Leben lang, jahrzehntelang, hast gemeinsame Erlebnisse, Erinnerungen, triffst die/denjenigen zumindest gelegentlich,  bist mit der/demjenigen gar eng verwandt. Und dann kommt es zu  einer Begegnung, welche dich verstört, ratlos, getroffen, gedemütigt und vielleicht sogar wütend zurücklässt: So geschehen Mitte der 2010er Jahre in der Ordination DDr. Sabbas in Waidhofen an der Ybbs und bald danach wie folgt aufgeschrieben; aber lies selbst:

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