Kategorie: Mit Widmung
Ersatzverkehr
Wie häufig im Sommer herrscht auch derzeit wiedermal Schienenersatzverkehr in Waidhofen an der Ybbs. So wars auch im Juli 2014. Damals nutzten wir den Lokalbahnhof Waidhofen als Kulisse für die Aufnahme von sechs Kurzhörspielen, wie meist in unseren Produtionen – eine Übung in der Entlarvung von Floskeln und stets auf der Suche nach der Essenz von Sprache. „Ersatzverkehr“ weiterlesen
Das ganze Blinde-Leben – Ein Volksschauspiel auf Halber Höhe
Mal ehrlich: Wenn niemals mehr ein Schaßaugada in voller Wucht mit seiner Birne an eine Glasscheibe krachen würde, wäre das Leben nicht mehr lustig! Wenn das wirkliche Leben denn eine Slapstick-Show wäre oder ein billiges Volks-Lustspiel: Über eine Begegnung in Waidhofen an der Ybbs, im Jahr 2015 und deren Vorgeschichte: „Das ganze Blinde-Leben – Ein Volksschauspiel auf Halber Höhe“ weiterlesen
„Du wirst mir doch nicht wünschen, dass ich vor dir sterbe?“
… wütete der knapp achtzigjährige Vater im Frühjahr 2023 am Telefon gegen seine Tochter, um somit den Wunsch der Tochter, auf ihr Pflichterbteil zu verzichten, für obsolet zu erklären! Was sollte dieser absurde Plan denn auch, er würde sie ohnehin überleben!
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„Du bist willkommen, wie jeder andere Gast auch!“
… sagte die Mutter zu ihrer erwachsenen Tochter und brachte damit wohl zum Ausdruck, was ihr die eigene Familie bedeutet!
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Als unsere Welt explodierte!
Im Winter 2020/2021 passierte etwas so undenkbares, derart unfassbares, dass es sich damals für uns, für Marion und mich so anfühlte, als würde die ganze Welt explodieren. Bis heute haben wir uns nicht erholt davon, und von den Folgen, die dieses Ereignis nach sich zog. Marion hat diese grenzenlose oder intrigante hasserfüllte Bosheit etwa ein Jahr später in einem sehr langen Brief an ihren Vater zur Sprache gebracht und Erklärungen eingefordert. Ich veröffentliche einen Ausschnitt des Briefes hier mit Marions Einverständnis, weil er das Erlebte auf den Punkt bringt und weils dazu ein sehr gelungener lebendiger Text ist. Lies im Schreiben an Engelbert Fangmayer
Ein Autodepp am Buchenberg
Vor einigen Jahren, wir wohnten noch in Waidhofen an der Ybbs am Fuße des Buchenbergs, las ich in der NÖN Ybbstal Ausgabe die Ankündigung, die Stadt Waidhofen würde einen renommierten Audiokünstler mit der Errichtung einer Sound-Installation am Buchenberg beauftragen. Wir waren damals fast täglich auf diesem Berg, zu allen Tages- und Nachtzeiten – auch um Atmos für Hörspiele aufzunehmen – und wussten darum ganz gut, wie der Berg klingt. Lustiger weise haben wir sogar einmal am Höhenrundweg einen Wandersmann mit Stöcken getroffen, der in seiner Einfältigkeit in zwei Sätzen Preis gab, weshalb es sogar ganz oben am Berg so klingt, wie es klingt! Ich fühlte mich nach der Lektüre des Artikels vom 3. April 2019 berufen, dem zu beauftragenden renommierten Soundbastler Richard Eigner einen Brief zu schreiben. Obs mit dem Kunstwerk was wurde? Weiss nicht, wir sind dann ja aus familieren Gründen aus Waidhofen weggezogen. Habe den Brief aber noch, lies mal, wie man sich selbst als Depp entlarven kann:
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Ein Albtraum 1
Foto: Hau den Tyranndy, voll drauf!
