Können Sie Mir Helfen?

Was mich sehr verwundert hat: Als ich das nachfolgend Geschilderte, tatsächlich Erlebte meinen engsten Angehörigen erzählt habe, hieß es: „Jo in Wean, owa bei uns do NIE!!!“ Ich kann versichern: Ähnliches habe ich auch in Waidhofen, Amstetten oder Kematen erlebt. Dieser Beitrag stammt aus einem meiner Blogs, in dem ich versucht der die „BESONDERHEITEN“  des Blinden Lebens zu beschreiben. Der Text ist im Jahr 2012 erstmals erschienen:

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Das ganze Blinde-Leben – Ein Volksschauspiel auf Halber Höhe

Mal ehrlich: Wenn niemals mehr ein Schaßaugada in voller Wucht mit seiner Birne an eine Glasscheibe krachen würde, wäre das Leben nicht mehr lustig! Wenn das wirkliche Leben denn eine Slapstick-Show wäre oder ein billiges Volks-Lustspiel: Über eine Begegnung in Waidhofen an der Ybbs,  im Jahr 2015 und deren Vorgeschichte: „Das ganze Blinde-Leben – Ein Volksschauspiel auf Halber Höhe“ weiterlesen

Ein Autodepp am Buchenberg

Vor einigen Jahren, wir wohnten noch in Waidhofen an der Ybbs am Fuße des Buchenbergs, las ich in der NÖN Ybbstal Ausgabe die Ankündigung, die Stadt Waidhofen würde einen renommierten Audiokünstler mit der Errichtung einer Sound-Installation am Buchenberg beauftragen. Wir waren damals fast täglich auf diesem Berg, zu allen Tages- und Nachtzeiten – auch um Atmos für Hörspiele aufzunehmen – und wussten darum ganz gut, wie der Berg klingt. Lustiger weise haben wir sogar einmal am Höhenrundweg einen Wandersmann mit Stöcken  getroffen, der in seiner Einfältigkeit in zwei Sätzen Preis gab, weshalb es sogar ganz oben am Berg so klingt, wie es klingt! Ich fühlte mich nach der Lektüre des Artikels vom 3. April 2019 berufen, dem zu beauftragenden renommierten Soundbastler Richard Eigner einen Brief zu schreiben. Obs mit dem Kunstwerk was wurde? Weiss nicht, wir sind dann ja aus familieren Gründen aus Waidhofen weggezogen. Habe den Brief aber noch, lies mal, wie man sich selbst als Depp entlarven kann:
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Der sieht das eh nicht

Für mich, der ich seit meiner Geburt mit einer „Sinnesbehinderung“ lebe, ist es jedesmal schwer zu ertragen, wenn irgendwer ebendiese schamlos ausnützt. Wenn das aber durch die nächsten Angehörigen passiert, und zwar in einer Art und Weise, die dem „Behinderten“ alle Rechte, selbst die aufs „ich“ nimmt, und das noch in einer – harmlos ausgedrückt – bis zur Verhöhnung gesteigerten Hinterfotzigkeit, ist das für mich UNERTRÄGLICH. Ich fand das damals zum kotzen und finde es auch heute noch zum Kotzen.
Der Text war als „Denkanstoß“ und auf jeden fall auch in großer Wut an die Verantwortlichen appellierend geschrieben. Geändert an der Haltung der Familie gegenüber Menschen mit Behinderung (selbst den eigenen „schaßaugadn Familienmitgliedern“ gegenüber) hats leider nichts. Aber mach dir selbst ein Bild. Hier der  Text aus dem Juni 2017: „Der sieht das eh nicht“ weiterlesen

Mundhygiene

Du kennst einen Menschen dein ganzes Leben lang, jahrzehntelang, hast gemeinsame Erlebnisse, Erinnerungen, triffst die/denjenigen zumindest gelegentlich,  bist mit der/demjenigen gar eng verwandt. Und dann kommt es zu  einer Begegnung, welche dich verstört, ratlos, getroffen, gedemütigt und vielleicht sogar wütend zurücklässt: So geschehen Mitte der 2010er Jahre in der Ordination DDr. Sabbas in Waidhofen an der Ybbs und bald danach wie folgt aufgeschrieben; aber lies selbst:

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